Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Griesheim mit Ehrungen verdienter Mitglieder

Rund 50 Mitglieder und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Griesheim, darunter die Ehrengäste Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen und sein Vorgänger Peter Kraft sind am Sams­tag des dritten Advents im Restaurant “Zum Mirko” zur Weihnachtsfeier zusammen gekommen.

Die Ehrenauszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt in Bronze am Bande wurde Horst Marquardt von Wehrführer Fritz Diederich verliehen. Damit wird das Lebenswerk von Horst Marquardt, das sich in allen Bereichen der Feuerwehr von der Einsatzabteilung in seiner Jugend bis hin zur Leitung der Alters- und Ehrenabteilung erstreckt, gewürdigt. Der Aufbau und die Führung des Vereinsarchivs, das Horst Marquardt in den letzten 15 Jahren übernommen hatte, bildete die Grundlage für die neue Vereinschronik, die anlässlich des 125 jährigen Bestehens der FF Griesheim im September 2016 erschien.

Kreisbrandinspektor Dirk Rübesamen zeichnete Christian Schäfer mit der Ehrenmedaille des Nas­sauischen Feuerwehr Verband e.V. in Silber für 20 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung aus.

Besonders beeindruckt zeigte sich Kreisbrandinspektor Rübesamen über die Bewerbsgruppe der FF Griesheim. Erstmals hat die Gruppe im Juli 2016 an den alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften teilgenommen. Rübesamen erinnert sich gerne an die erfolgreichen Tage in Rostock.

Wehrführer Fritz Diederich dankte neben den Angehörigen der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, deren Betreuern, den übrigen Mitgliedern des Vereins auch den Familien der Feuerwehrleute. Er rief in Erinnerung, dass neben den Einsatzstunden auch ein erheblicher Zeitaufwand für Übun­gen und Fortbildungen notwendig sei, um den Erfordernissen der Feuerwehr gerecht zu werden, die neben der Brandbekämpfung längst auch den Umweltschutz und die technische Hilfeleistungen einschlössen. Wenn nach einer arbeitsreichen Woche, der Vater oder die Mutter den Samstag und Sonntag bei einem Lehrgang verbringt, geht dies nur mit voller Unterstützung der Familien, so Fritz Diederich.

 

-MW-